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Sadtwerke befürchten Milliardenverluste durch Laufzeitverlägnerung

Nach der Eingung der Regierung auf längere Laufzeiten für Atomkraftwerke erwarten die kommunalen Versorger massive Verluste und fordern deshalb Entschädigungen. "Der Wettbewerb ist quasi tot", sagte Verbandschef Filbert. Umweltminister Röttgen lobte das Konzept in den Tagesthemen derweil als "weltweit einzigartig".

Fragen und Antworten zum Atomkompromiss

Im Schnitt zwölf Jahre länger als bisher geplant sollen die deutschen Atomkraftwerke am Netz bleiben. Im Gegenzug soll die Atomwirtschaft Milliarden zahlen - kann aber noch immer mit kräftigen Gewinnen rechnen. tagesschau.de hat Fragen und Antworten zum Thema zusammengestellt.

Längere Laufzeiten: Wohin mit dem Atommüll?

Kernkraftgegner misstrauen nach wie vor der Sicherheit der Reaktoren. Vor allem aber gibt es noch immer kein Endlager für radioaktive Abfälle. Doch die vereinbarten längeren Laufzeiten bedeuten mehr Atommüll. Umweltschützer fürchten nun, dass dieser nach Gorleben soll.

Obama verspricht Milliarden gegen die Arbeitslosigkeit

Energiegeladen und aggressiv gegenüber den Republikanern trat US-Präsident Obama am "Labor Day" vor Anhängern auf. Er versprach Milliarden für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Ob es seiner Partei noch gelingen kann, die Zwischenwahlen im November zu gewinnen, ist fraglich.

EU-Finanzminister beraten Konsequenzen aus Finanzkrise

Finanzmarktsteuer, Bankenabgabe, Verschärfung des EU-Stabilitätspaktes: Dies steht als Konsequenz aus der Finanzkrise im Raum. Da sich die Märkte beruhigt haben, ist der Handlungsdruck gesunken. In Brüssel tun sich die EU-Finanzminister schwer, die ohnehin kontrovers diskutierten Vorschläge umzusetzen.

Massenproteste gegen die Rentenreform in Frankreich

Als wichtigstes Projekt seiner Amtszeit hatte Frankreichs Präsident Sarkozy die Rentenreform angekündigt. Arbeitsminister Woerth bringt sie heute in das Parlament ein. Doch viele Franzosen finden die Reform unsozial. Hunderttausende Teilnehmer erwarten die Gewerkschaften zum Streik.

"Stuttgart 21": Polizei räumt Baumhaus von Aktivisten

In Stuttgart hat die Polizei ein von Gegnern des Bahnprojektes "Stuttgart 21" besetztes Baumhaus geräumt. Vier Aktivisten wurden von einem Sondereinsatzkommando von dem Baum geholt. Zuvor hatte das Aktionsbündnis gegen das Bahnprojekt ein Spitzentreffen mit Bahn, Land und der Stadt Stuttgart abgesagt.

Ein Erfolg der Umweltpolitik: Die Ozonschicht wächst

Umwelt- und Klimaprobleme kann der Mensch in den Griff bekommen, wenn nur konsequent und rechtzeitig gehandelt wird. Das legt zumindest eine Studie nahe, wonach die Ozonschicht wieder wächst, und zwar deshalb, weil vor 23 Jahren ein FCKW-Verbot durchgesetzt wurde.

Videoblog: Bei den Herren der heiligen Hörner

Kaum ein Musikinstrument gibt es schon so lange wie den Schofar: Er wird meist aus Widderhörnern hergestellt - und zum Beispiel beim jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana geblasen.

Loveparade-Unglück: Sauerlands Abwahl eher unwahrscheinlich

Begleitet von Tumulten hat sich sechs Wochen nach dem Loveparade-Unglück mit 21 Toten in Duisburg zum ersten Mal der Stadtrat mit der Katastrophe befasst. Ein SPD-Antrag, mit Bürgermeister Sauerland zum sofortigen Rücktritt aufgefordert wurde, fand zwar eine Mehrheit, war aber rechtlich nicht bindend.

Quelle: Tagesschau.de



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